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ESMONO, die Umgebung ist besonders wichtig

Die Strassenkinder schreiben selber. Sie schreiben IHRE Geschichten!

erfunden von Olmyda, übersetzt von Otti

Man definiert sein Umfeld als Gesamtheit der Elemente, die einen umgeben. Zu oft vergisst man, dass das Lebenselemente und diese anders sind. Wer sie zerstört, weiss nicht was er tut. Er bringt Leben zum Verschwinden, auch  seines und das seiner Angehörigen. Wir bei ESMONO wollen die Welt dafür sensibilisieren, DAS wollen wir.

Strassenkinder sind gewohnt, Abfälle überall wegzuwerfen, nur nicht in den Kübel. Sie hatten gelernt, Andere machen zu lassen, meistens die Weissen. Sie glaubten, dass diese das besser machen, selbst nichts zu können.  Aber WIR bei ESMONO haben gelernt, selbst zu versuchen, statt zu resignieren. Sich rumzuschlagen, statt sich zu schlagen.  

Darum bewaffnen wir uns heute, ältere Burschen und Mädchen, mit Schaufeln und Platiksäcken und eröffnen den Krieg  gegen die Zerstörung des Umfelds durch Überbauung und Holzraub. In kleinen Gruppen reinigen wir das ganze Quartier von Abfall und Unrat, das dauert Tage.  Alles ohne Druck und Zwang, die Kinder WOLLEN ein sauberes Quartier! Man hat sich die Zeit genommen, die Wichtigkeit der Geste zu verstehen. Und man hat auf die wichtige Frage, warum die Umwlt zu schützen sei, Antwort gefunden! 

Die laufende Entwaldung, die Verseuchung der Atmosphäre durch Freisetzung von Kohledioxyd und viele andere offenbare Aktionen gegen die Umwelt bewirken, dass Krankheiten wie Asthma, Krebs  u.v.a.m. erschreckend zunehmen, die globale Erwärmung  durch die Art der Entsorgung auf die Straße ansteigt, noch viel anderes, Aktionen gegen die Umwelt erfolgen, was wiederum globale Erwärmung, Erosion, Erdrutsche und Felsstürze bringt und das Loch in der Ozonschicht vergrössert etc …

Selbst der Tod wartet vor der Tür. Das Umfeld ist unser Lebensraum, wir können nicht ohne ihn spielen und singen, nicht einmal arbeiten und leben. Das winzigste Müllstück auf der Strasse kann ganz enorme Folgen haben. Deinen Tod oder den Deiner Eltern, Deiner Kinder oder Freunde. Jetzt wirst Du Dein „Attentat“ zweimal überlegen, bevor Du es ausführst.

Und übrigens, weshalb auch schöne Blumen zerstören, welche am Wegrand blühen? Weshalb die Berge von allen Bäumen rasieren und sie splitternackt der Erosion überlassen? Weshalb soll Zerstören besser sein als Aufbauen? Ich find keinen Grund!

 

Die Strassenkinder haben gesprochen. Jetzt handeln sie, es wird immer später.

Wir sind indessen über 500, und viele stehen noch vor der Tür. Wir sind dankbar für jede Hilfe!

Lesen und Schreiben können ist gut, mehr Wissen und Können noch besser! Wir haben uns mit den Taubstummen zusammen getan. In der ESMONO lernst du sogar, dass „VIEL“ noch lange nicht „ALLES“ ist.

Ein Leser schreibt: „Ihre Berichte sind wohl die einzigen aktuellen sowie glaubwürdigen überhaupt, welche zur Zeit zu bekommen sind. Herzlichen Dank dafür!“

Ein anderer Leser: „Ich finde den Otto Hegnauer seit Jahren eine Wucht… beeindruckend!“

Und Otti kontert: Die Wucht sind die haitischen Mitarbeiter. Und eben das Zauberwort: Motivation!

Gerontologieblog der Universität und Stadt Zürich

Rückspiegel

 

Hilfe an SOGEBANK Haiti Kto. 17-1103-863-6, oder

Pro Esmono, Zürcher Kantonalbank Kto.1100-05239615, IBAN CH52 0070 0110 0052 3961 5, SWIZKBKCHZZ80A. Danke!

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