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Am Anfang kommen die Belege

Unsere Spender wollen doch sehen, was mit ihren Geldern passiert, Ordnung muss sein. Die Buchhaltung wird zwar von einer lieben Dame von PRO ESMONO in der Schweiz geführt, für unsere Knirpse ist das aber zu viel verlangt. Und wir wollen sie doch motivieren, nicht DEmotivieren!
Sie können und müssen lernen, was Belege sind, französisch DOCUMENTS, und wie man sie ablegt, und zwar jeden Tag. Wie man grosse Blätter vorbereitet und locht (bei uns sagt man A4), wie man sie oben rechts numeriert (mit Marker und etwa l cm gross, Jahr-Monat-Tag und täglich mit 01 beginnende,fortlaufende Nummer, einstellige mit vorangestelltem Null, ohne Punkte, das gibt die achtstellige Belegnummer), in der Blattmitte aufklebt und im Belegordner ablegt, das neueste Blatt zuoberst). Das ist ganz leicht! Aber ORDNUNG MUSS SEIN. Buchhalterin, Revisoren und Spender/innen werden das zu schätzen wissen.
Oben in der Trümmerburg wohnt Schulleiterin Melissa, sie hat fünf Kinder. Das kleinste, Ursmeyer, ist noch ein Bébé, es bleiben noch vier. Jedes eine Woche lang, nach Alphabet: Aude, Dja, Yandie; Mitou wird dispensiert, da sie schon jede Nacht am Laptop hockt und arbeitet. Kinderarbeit? Mitnichten. Die Kinder können doch helfen und etwas lernen.
Zuerst ist Aude an der Reihe. Ich habe in einem Youtube-Video gezeigt, wie das etwa geht.

Hört vor allem das ansteckende Lachen der Zuschauer; das beweist, dass Rechnungsführung nicht nur ein schreckliches Wort, sondern ein Gaudi sein kann.

Ordnung muss sein
Eine Woche später, Dja an der Arbeit

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