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Arbeit und Wirtschaft werden einziehen, auch in den schwärzesten Bergen von Haiti!

Bosse

Die Bosse werden folgen, der einheimische Architekt & Ingenieur Dani, die australischen Stromleute und ihr Direktor Anthony, und schliesslich James, der chinesische Mäzen. Das internationale Werk zeigt, dass Hautfarben keine Rolle mehr spielen. EINEN Reichtum haben wir schon: die Sonne.

Nun gilt es, Vertrauen zu schaffen und das Modell Banken und Geldmenschen schmackhaft zu machen; Umwandeln in Essen, Gratisschulen, Münz; Maschinen und Computer werden laufen, Arbeit und Wirtschaft einziehen, auch in Haiti. „Geduld bringt Rosen!“ heisst bei uns ein Sprichwort. Und aus China helfen Rosenknospen das haitianische Wirtschaftswunder zum Blühen zu bringen.

Motor

Wir zeigen, wie chinesische und australische Freunde Mittel spenden, vor dem Schulhaus einheimische Arbeitskräfte die neuen Dachpfeiler in die richtige Länge bringen, mit Strom im Handkehrum. Solcher wird auf dem neuen Dach entstehen, gratis aus Solarpanels.

Schweres Gerät wird angeschleppt, um die Pfeiler richtig zu stutzen, das geht mit Stromhilfe blitzschnell. Es kostet noch eine Weile, wohl zum letztenmal. Auch Stromausfälle sind noch möglich, hier aber äusserst selten. Die Nutzung der Gratisenergie ist perfekt!

Zuerst wird eine Treibmaschine angeliefert, die braucht noch Strom. Der ist teuer, aber bald nicht mehr. Das Podest dient als Schul- und Spielplatz, als solcher hat es heute ausgedient. Heut liegen Kabel und Luftfilter umher; darum herrscht emsiges Treiben. Einige erwarten Geld, ohne etwas dafür zu tun. 

Bis dann wird der Strom fluten und funken, und die Kreissägen werden kreischen. Und dann so hoffen wir wenigstens, kommen die Australier und Chinesen und leisten den „Schlusshelp“, und ESMONO ist wieder für Jahre gerettet.

Die Sonne liefert Wärme und Glück, erhellt die Schwärzesten Berge von Haiti. Ich bin stolz auf die mit mir überlebenden Haitianer! Kaum war der letzte Blog auf dem Netz sind sie schon da. Erst mal die einheimischen Arbeiter, die Naturkraft gratis nutzen können und singen und tanzen dazu, mindestens in den Herzen.Die ersten  Arbeiten brauchen keinen Strom, nur menschliche Energie. Wie üblich in dieser „Wirtschaft“. Dann kommen die Maschinen dran; und dann die Computer. Billiger kommt man kaum mehr dazu!

Die Haiti-Arbeiter geben sich alle Mühe, die Pfeiler am richtigen Ort auf den mm genau einzulassen, sie sollen ja auch künftige Super-Beben mühelos überstehen; der Beton wurde schon vor einem Jahr vorbereitet.

Auch Essen, Bewegung und Glück gehören dazu. Lesen und Schreiben genügen nicht, um über das Steinetragen und Vermauern der Landschaft, und ähnliche „Wirtschaft“, hinauszukommen. Das braucht Zeit und Intelligenz.
Dani hat seine Visionen skizziert und uns mit Hongkong-chinesischen und australischen Freunden Bauten ermöglicht, die sind noch nicht fertig.

 

Lesen und Schreiben ist immer noch besser, das lernen die Kinder wenigstens richtig!  

Lesen und Schreiben ist eine Bedingung für das Erwerbsleben, aber genügt nicht zum Überleben. Hilfst Du mit?

Pro-Esmono

Ein Leser schreibt: „Ihre Berichte sind wohl die einzigen aktuellen sowie glaubwürdigen überhaupt, welche zur Zeit zu bekommen sind. Herzlichen Dank dafür!

Ein anderer Leser: Ich finde den Otto Hegnauer seit Jahren eine Wucht… beeindruckend!

Und Otti kontert: Die Wucht sind die haitischen Mitarbeiter. Und eben das Zauberwort: Motivation!

Bernd Appel schreibt: „Das ist wieder so eine unerschütterliche Persönlichkeit, die zumindest mir beweist, das es auch anders funktioniert. Trotz allem was Otto auch widerfahren ist, er blieb stets er selbst und fand nachhaltige Unterstützung für seine Projekte. Andere haben alles hingeschmissen und die Insel verlassen. Und viele haben sich im Nachhinein von Hispaniola abgewendet und reden heute aus der wiederentdeckten Heimat schlecht wie in Ottos Fall ůber Haiti oder andere über die Dominikanische Republik, weil sie es selber nicht auf die Reihe gebracht haben.“

„Darum Respekt für Leute wie Otto Hegnauer und all die andern, welche das Leben hier angenommen haben, wie es ist und trotz aller Schwierigkeiten versuchen, das Beste daraus zu machen.“

Gerontologieblog der Universität und Stadt Zürich

Rückspiegel

 

Hilfe an SOGEBANK Haiti Kto. 17-1103-863-6,oder

Pro Esmono, Zürcher Kantonalbank Kto.1100-05239615, IBAN CH52 0070 0110 0052 3961 5, SWIZKBKCHZZ80A. Danke!

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