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Beide Augen gestohlen – zum Glück wiedergefunden

URSMEYER

Oder „Wie Sprache entsteht“. – Sprachen sind Äusserungen, meist tönende, die etwas bewirken sollen, die jemand „verstehen“, und beantworten soll. Je verwickelter der Mitteilungswert, desto eher entstehen SPRACHEN.

Im Bild das jüngste von Melissas (nur … ) fünf Kindern. Taufname Ursmeyer, Vor- und Familienname zusammen geschrieben, nach einem Freund und Emeriten der Medizin, von dem ich offenbar zu viel geschwärmt hatte. Dann ist es so gekommen, wie es ja kommen musste. Denn Ursmeyer sorgt dafür, dass uns NIE langweilig wird. GAR nie !!!

Wir haben heute mit mehreren Personen länger als einen halben Tag lang mein Starlight gesucht, das ich auf dem Dach in der Sonne parkiert hatte, um es gebührend aufzuladen. Noch rechtzeitig vor Einbruch der Nacht hat es Nene, der Mann Melissas, gefunden. Fein säuberlich, mit Fressalien, Leckereien und Nippsachen zusammen versteckt und verpackt im Innern eines Spielzeug-Camions des kleinsten Schreihalses. Ohne die Entdeckung Nenes hätte ich meine Blogs nie mehr schreiben können, nebst anderen Folgen. Ich schreibe sie nämlich meistens nachts, das Starlight in der Linken.

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Wenn ein Kleinkind schreit, schafft es bereits Sprache. Wie es spielt, haben wir bereits gehört. Auch die Knirpse der Umgebung spielen. Sie trällern „pum, pum“, „päng-päng“, oder mimen das Geräusch von Maschinengewehren. Andere „Spieler“ knattern zurück.

Eine Gruppe verständigt sich, schafft Regeln und schreibt die fest. Es fehlt nur noch der Name. Wenn der auch noch steht, und von andern Gruppen anerkannt wird, ist Sprache entstanden. Trällersprache, Muttersprache, Fremdsprache, Kunstsprache, egal. Hauptsache, man versteht sich. Man übt sich. Man lernt das in der Schule.

Sich zu äussern, zu formulieren, zu gestalten, zu „verstehen“ und verstehen.

Schon bei Tieren geht das los. Demnach könnte man sogar von „Tiersprache“ sprechen. Vielleicht ein andermal.

Hegnauermarken

2 Comments

  1. Lieber Otti, wir haben Euch seit Jahren begleitet, auch wenn’s meist nur virtuell war.
    Ich persoenlich konnte & kann mich immer noch sehr gut in Eure Zeit und Freuden und Probleme hineinversetzen. Du weisst, warum das so ist. Haiti Cherie !
    Ein „Hochlicht“ für uns war Melissas & Dein Besuch hier in D betreffs Leipzig.
    So haben wir uns zumindest ein Mal persoenlich getroffen. Der grosse Zauberer „Goodougoodou“ wusste ja leider ein laengeres Zusammensein zu verhindern.
    Dass nun Dein / Euer Projekt in guten und sicheren Haenden liegt & weiter lebt, das macht uns unendlich froh. Du und Ihr habt es tatsaechlich geschafft !
    Dafuer unsere ehrliche Hochachtung! Wahrhaftig nichts konnte Euch / Dich genug schockieren oder entkraeften, sodass der Erfolg nicht doch Euer wurde bzw IST.
    Wir freuen uns mit Euch, so wie wir mit Euch gelitten haben. In tiefer Verbundenheit und herzlichst Deine/Eure Dagmar & Klaus.
    (..waeren die Umstaende gluecklicher, wuerden wir an Deinem baldigen Ehrentag in Deiner Naehe sein…)

    1. Liebe Dagmar und Klaus, und OB wir uns erinnern – Melissa schwärmt fast jeden Tag von Euch und ihrer einzigen Auslandreise! Ihr habt uns Welten gezeigt, Welt der Kultur an den Literaturtagen und meinen weiteren Lesungen in Leipzig, Welt der Religion und der Magie an der Vaudou-Ausstellung ich glaub es war in Dresden, Welt der Natur und der Politik an der dänischen Grenze, etc. – schon längst sind wir wieder daheim. Wär schön, euch noch einmal wieder zu begegnen!

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