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Heut war ein Glückstag

grosse Freunde

(Foto Melissa)

Zuerst wurde unser grösster Wunsch erfüllt, wir und unsere 250 Kinder erhielten eine kaum gebrauchte Trinkwasser-Aufbereitungs-Anlage geschenkt, danke tausendmal Cécile Gabathuler! Die Anlage besteht aus 2 Maschinen. Mit der einen wird Wasser aus der Zisterne gepumpt und gefiltert, mit der andern dieses gefilterte Wasser irinkbar gemacht,  im Jargon „aufbereitet“. Ein Boss Plombier muss die Dinger noch abbauen und in unserem Schulhaus neu installieren. Danach wird ein Fachmann von Harry das Ganze überprüfen, neue Filter etc. installieren und das wird kosten, „für den Rest musst Du nichts bezahlen“. Zwischenzeitlich  kannst Du mit Moringa-Samen (die Haitianer nennen das „Zolive“) schon sehr viel zur Wasserreinigung beitragen. Einfach ein feines Netz mit 1-2 Kilo Samen in die Zisterne hängen. Danke Cécile, für Rat und Tat!

Und grad nochmals ein Wunder am gleichen Tag. Hoher Besuch kommt ins Schulhaus 2, wohl mit der weitesten Reise, Kaum angemeldet, sitzt er da (obiges Foto): Links  Wan Sheung aus China, bei uns „James“  genannt. Er ist schon zum zweitenmal da und hat wieder zu kommen versprochen.  Gemäss seinem Wahlspruch „Alles beginnt mit der Erleuchtung“ fabriziert er in einer seiner Fabriken Starlights, leistungsstarke Solarlampen, wie ich sie noch nie gesehen habe. Die meine begleitet mich seit 4 Jahren Tag und (besonders) Nacht, wenn ich meine Artikel schreibe. Er verkauft die Dinger für 10 US$/Stck, zugunsten armer Kinder überall auf der Welt. Unserer Schule und Bevölkerung hat er vor 4 Jahren hunderte davon geschenkt, sie wurden ein Hit. Er hat uns vielfach geholfen, so auch die US-amerikanische Stiftung vermittelt, von der ein Container voll Lebensmittel unterwegs ist (wird in den nächsten Tagen eintreffen), Mitte der Ingenieur und Architekt Daniel aus Pétion-Ville, der unser Schulhaus 2 mit unterirdischer Küche, Lebensmittel-Magazin, Zisterne 2, 2 neuen Schulzimmern und anderen Bauten ausstatten wird, unglaublich! Und rechts „meine Wenigkeit“, Otti, fast 83. Ich habe es immer wieder gesagt: in Haiti geschehen Katastrophen und Elend, aber auch Wunder, wie sie nur hier denkbar sind! Danke James, danke Daniel, danke all den lieben Helfern von dem grossen Gemeinschaftswerk!

 Hegnauermarken

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