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Höhepunkte

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19.7. Hoher Besuch (von links nach rechts): Gardy Letang, Leiter des Eidg. Departements für Auswärtige Angelegenheiten EDA/Haiti; Fritz Charles, pädagogischer Leiter; Otto Hegnauer, Gründer der ESMONO; Jean-Luc Virchaux, Botschafter der Schweizerischen Eidgenossenschaft in Haiti; Melissa Charles, Direktorin der ESMONO; und Olmyda, ihre Tochter.

http://www.esmono.ch/fr/brief-michele-kassierin-der-esmono/ Hoher Besuch

container-beladen-glarus

 

Hansi beim Beladen eines der vielen Container, die er uns aus dem Glarnerland schon zugeschickt hat, ganz vielen Dank! Jahrelang hat er sie in seinem ehemaligen Fabrik-Areal gesammelt und gelagert, und jahrelang durften wir die Güter mit Heilsarmee-Containern mitschicken. Auch danke vielmals!

Der neue Kommandant hat leider fremde Transportgäste beschränkt, und so blieb ein mit Lebensmitteln und Spielzeug beladener Container seit Monaten zurück, der Versand kostet jeweils tausende von Franken, die hat niemand. Und die Transportfirma verlangt die Container zurück. Ich kann nur hoffen, die Lebensmittel hätten die verlängerte Transportzeit verschmerzt.

Heute ist ein Mail angekommen, ein Container mit 10.790 kg Lebensmitteln, gebrauchten Spielsachen u.a.m. sei unterwegs und werde am 20. Jan. eintreffen, es folgt dann noch die Kontrolle durch den Zoll, und die Aufteilung unter den berechtigten Organisationen. Auf dem folgenden Foto sieht man nochmals Hansi und Otti anlässlich des letztjährigen Besuches in der Schweiz.

hansietc

https://www.youtube.com/watch?v=L0StzU2_gKQ Hansjürg Hess und Haiti

http://www.3hf.org Die Hilfsgüterzentrale

http://www.esmono.ch/schuesse-um-den-container/ Von Schüssen um den Container zum Modell für eine Zukunft

 

markernachts

Geschenk von Crupe, SOLARFLASH’s für Jedermann. „Es werde Licht!“ Und es wurde! Und machte Alte wieder jünger, Erwachsene zu ABC-Schützen. Denn zum Lernen ist es nie zu spät. Doch zuerst muss aus Dunkelheit Licht werden. Die Stiftung Crupe hat dafür gesorgt!

http://www.esmono.ch/esmono-macht-alte-juenger/ ESMONO macht Alte jünger 

Die Stiftung schreibt dazu: „The CRUPE Foundation recently received a message from Students at the Esmono School in Haiti thanking us for the donation of our Starlights. The Starlights are small solar-powered lights which can be charged throughout the day by simply putting them outside and then used by the students at night to read, do their homework or any other activities where electricity is not a normality.

Also, listen to the interview by Christine Fischer, one of the Swiss ambassadors of Esmono with Otto Hegnauer, founder of the Esmono School describing how useful he finds the Starlights provided by the CRUPE Foundation“

https://www.youtube.com/watch?v=ENZfZmMDu0s  Crupe Solarlash im Einsatz

voudou

 Gleich daneben tönt es nach Voudou. Ganze Nächte spielen ihre Instrumente und lassen uns kaum schlafen. Viele Menschen dösen, trinken, spielen im Freien, auf Kesseln oder Schlaginstrumenten, so ist die Umgebung unserer Kinder. Das Umfeld, in dem sich die bekannten Katastrophen abspielen. Rund um unser Haus, das ist gut verriegelt.

Nachbarhäuser sieht man auf dem Foto. Ich wage nicht zu fragen, ob die Menschen aus Not im Freien bleiben, kein Dach mehr haben, oder kein Haus aus tödlichen Steinen, Angst vor Erdbeben, lieber Häuser aus Holz oder Flechtwerk … Trotzdem: sie sind liebenswürdig und intelligent. Sie wenden ihre geistigen Fähigkeiten auch für Positives an.

nachbarhaeuser

http://www.esmono.ch/kein-aprilscherz-3/ Nachbarhäuser 

Zum Teil als „Schulhäuser“ umgebaut, wie hier das „Schulhaus 1“ von Patrick, das heute noch strotzt von hunderten von Kindergärtlern ud Unterstufenschülern.

schulhaus1Kaum hatte die Erde nicht mehr gezittert, haben Freunde in der Schweiz erfolgreich Spender gesucht, und in Haiti war Schulhaus 1 nach kürzester Zeit fertiggestellt. Melissa hatte bereits Waisen- und Strassenkinder gesammelt, die wurden in einer stallähnlichen Hütte betreut. Sie hatten es bitternötig, hatten doch viele Geschwister und Eltern verloren. Für mich war es ein Höhepunkt, trotz ihrer Not nach wenigen Tagen wieder ihre Lieder, ihr Tanzen und Klatschen zu hören

http://www.esmono.ch/kein-aprilscherz-3/ Schulhaus 1 Patrick.

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Auch Schulhaus 2 kam gut voran. Das mehrzimmerige Basishaus hatte Christine gefunden und gesichert, und rasch waren Freunde aus China-Hong-Kong an der Reihe und zementierten fachmännisch die Zisterne und weitere unterirdische Räume. Darauf entstand eine Plattform, die jahrelang als Spielplatz diente und Platz für das Schulzelt bot. Darauf wird das Energieprojekt entstehen, der solardach-überdeckte Schulplatz.

Es wird ein Vorbild entstehen, das hoffentlich Schule macht. Strom treibt bekanntlich Maschinen jeder Art, so wird Arbeit und „Wirtschaft“ entstehen. Die ersten Schüler werden ausgebildet sein und die ESMONO verlassen.

http://www.esmono.ch/esmono-im-glueck/ Schulhaus 2 Christine

 Pro-Esmono

Ein Höhepunkt war die Gründung des Vereins PRO ESMONO mit Freunden aus der Schweiz. Ganz ohne Zweifel, er ermöglicht nicht nur die Steuerfreiheit für Spenden, sondern Kontrolle und Vertrauen, denn sämtliche Funktionäre arbeiten ehrenamtlich und gratis. Nach einem festgelegten Budget, in monatlichen Tranchen für die Lehrerlöhne, das einzige Geld, das wir je zu sehen bekommen. Mäzene besorgen ihre Leistungen selber, wir sehen nie etwas vom Geld. PRO ESMONO sichert überdies das Weiterleben aller Leistungen über den Tod Ottos hinaus, das war auch Grund der Gründung dieses Vereins, für mich der grösste Höhepunkt.

http://www.esmono.ch/rueckblick-in-die-urzeiten/ Rückblick Urzeiten, v. Christine

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Schulleiterin Melissa mit Tochter Olmyda, „Schulkönigin“ (Miss CMF), und beste Schülerin – 400 können es noch werden! Haiti strotzt von Wundern, die Medien berichten nur über die negativen …

https://www.youtube.com/watch?v=UA1F8GZ5cLw

https://www.youtube.com/watch?v=C1LNT0RZnmk

http://www.esmono.ch/miss-cmf-2014-15-reprise/

19.10.2016 Dutzende von Treppen wurden gebaut, um die Steilhänge zu erschliessen, für die Schüler, auch die kleinsten, für den alten Otto – sie werden jetzt auch für ihn anstandslos begehbar, selbst bei Nacht – und für die ganze Bevölkerung. Gleichzeitig hat das Werk etliche Arbeit gebracht und gezeigt, was man mit wenig Kenntnissen selber herstellen kann.

http://www.esmono.ch/getreppel-getrippel-rundum/

erwachsenenschule Ein ganz grosser Hit ist die Erwachsenenschule. Erwachsene wollen auch Lesen und Schreiben lernen, und nachholen, was sie verpasst haben. So lange wir so idealistische Lehrerinnen haben, die das für Gottes Lohn vollführen, ist es völlig gratis. Zelt und Raum werden jeden Abend genutzt, sogar samstags und manchmal sonntags. Sie gähnen sonst nur unbenutzt herum. Auch Strom und Licht machen wir selbst, ebenfalls kostenlos.

http://www.esmono.ch/esmono-macht-alte-juenger/ Erwachsene lernen das Alphabet

trinkwasser

Trinkwasser für die Schule und die ganze Region – Cécile hat es möglich gemacht. Sie führte nach der Katastrophe ein Waisenheim, das ist jetzt nicht mehr nötig. Sie hat uns ihre Wasseraufbereitungsanlage geschenkt. Sauberes Wasser ist die Grundlage allen Lebens, wir haben den Traum realisiert – wenigstens für die Gegend!

http://www.esmono.ch/trinkwasser-in-den-schwarzen-bergen/ Wasser das Wichtigste

http://www.esmono.ch/trinkwasserfest/ http://www.esmono.ch/trinkwasser-den-schwarzen-bergen/ Trinkbar machen

http://www.esmono.ch/wir-sind-doch-reich-wir-haben-wasser-manchmal/ Wasser ist Reichtum

https://vimeo.com/141052452 Trinkwassermaschinen laden

sie-telefonieren-mit-spielkarten

Welch grossartige Menschen! Herrlich und unverdorben! Hoch oben in den Bergen spielen sie „Telefönlis“ mit weggeworfenen Spielkarten, erzählen sich die grössten Geschichten. Beflügelte Fantasie. Die Kinder weiter unten spielen mit echten Tablets, wenn sie ihrer habhaft werden. Das tötet die Fantasie.

„Das sind doch prächtige Menschen, die Hüte aus der Hütte schaffen und noch Vieles mehr, eine Schule aus einer Schweizer AHV, Tablets aus weggeworfenen Spielkarten zaubern. Ihnen fehlen nur Ausbildung und Mittel, wir ändern das. Einmal werden auch in Haiti Arbeit und Wirtschaft einziehen, bitte Geduld …“

(Zitat aus http://www.esmono.ch/der-hut-aus-der-sklavenhuette/

stadt-zueich-univrsitaet-1„Als Gründer darf man sich doch freuen, besonders wenn man denkt, dass das auch in der Heimat helfen könnte, oder wenigstens den Alten dort – die sich vor Langeweile oft umbringen, das kann man auch.“

Stadt und Universität Zürich haben da einen anderen Weg entdeckt, ausgerechnet in Haiti: http://gerontologieblog.ch/2016/06/die-zauberformel-des-gluecks-im-alter Gerontologieblog der Stadt und Universität Zürich. Für mich in Haiti ein Höhepunkt.

Und der Höhepunkt des Jahres: hoher Besuch ist da. Mäzen James aus Hong Kong und Projektleiter/Ingenieur Dani von hier. Sie holen Energien aus dem Himmel, sie beflügeln die Menschen, sie bändigen die Technik. Es geht weiter, schon im Januar, die Details werden vorbereitet. Ich hoffe ich kann das alles noch natura sehen. Und alles aus einer AHV!

https://vimeo.com/192463378 Energieprojekt 1

https://vimeo.com/192574140 Energieprojekt 2

Wir träumen von einer Schule der Zukunft, von „natürlichen“ Energien, die sich ständig vonselber erneuern – wir wollen den Ingenieuren nicht vorgreifen. Die realisieren ihre Ideen und bauen uns ein Modell, das Regierungen und Kapitalisten anspricht, aber auch uns Strom liefert – wir zeigen, was man aus Strom machen kann. Alle Maschinen betreiben, Transportsysteme, Fahrzeuge – Zukunft! Für die Schulung sorgen wir schon, wir haben es eilig (Link Vision einer ESMONO von morgen)

Am Anfang war Null, Otti mit seinem Totalschaden, seinen Freunden und einer AHV. Dann waren Visionen. Jetzt sind wir mit Glaube und Hoffnung unterwegs in die Zukunft!

Lesen und Schreiben ist immer noch besser, das lernen die Kinder wenigstens richtig!  

Doch Lesen und Schreiben genügt nicht zum Überleben. Seit 2010. Hilfst Du mit?

Pro-Esmono

Ein Leser schreibt: „Ihre Berichte sind wohl die einzigen aktuellen sowie glaubwürdigen überhaupt, welche zur Zeit zu bekommen sind. Herzlichen Dank dafür!

Ein anderer Leser: Ich finde den Otto Hegnauer seit Jahren eine Wucht… beeindruckend!

Und Otti kontert: Die Wucht sind die haitischen Mitarbeiter. Und eben das Zauberwort: Motivation!

Gerontologieblog der Universität und Stadt Zürich

Rückspiegel

Hilfe an SOGEBANK Haiti Kto. 17-1103-863-6, oder

Pro Esmono, Zürcher Kantonalbank Kto.1100-05239615,

IBAN CH52 0070 0110 0052 3961 5, SWIZKBKCHZZ80A. Danke!

 

 

 

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