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Wie wir unter Jubel den Tod zappeln lassen

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Am 14. Juni werde ich zur Ausnahme etwas Privates vorhaben: an der Klassenversmmlung der Seminarklasse Wettingen in Dietlikon/CH teilnehmen. Ich möchte für die Reise Melissa und Olmyda einladen und bestelle bald die Tickets. Wir könnten bei Bedarf  noch Termine einrichten. Jetzt zur Sache:

Frühmorgens lange vor vier dreht der Nachtwächter als Wecksänger seine Runden und singt mit lauter Stimme, oft ohne Megaphon, seinen Wecksong in die Nacht hinaus, „steht auf und werkt“, kaum verständlich („reveillez, travaillez“). Das Volk gehorcht, es regt sich in den Steinen.

Kochen dauert seine Stunde, für Weisse (ich bin weit und breit der einzige) muss das Wasser mikrobiell sauber sein und warm. Es dient für den obligatorischen Kaffee, der kommt gegen 6 Uhr, sonst geht nichts. Die Arbeitenden sind längst zu Fuss unterwegs oder haben sich auf ihren Töffs weitergezwängt.

Wir haben es schon gelesen: die Wege sind unterschiedlich, führen aber zur Äquivalenz – „alle Wege führen nach Rom“, oder zum Tod, beschleunigt durch Verfeuern des Abfalls, leider noch weit verbreitet. Rauchsäulen steigen aus Hütten und Büschen, Krankheit und Tod stehen vor der Tür.

Wir kämpfen fast vergeblich dagegen. Wenigstens heute muss sauber und giftfrei sein, denn heute ist Schulbeginn. Wir werden Lieder und Tänze wieder ab direkter Quelle hören. Lieber als das Festgeknall.

Die PRO ESMONOJANER haben uns zuerst einen Wagen gekauft. Weil wir im entlegenen Gebirge wohnen und die weiten Fussmärsche zur Versorgung unzumutbar sind, und weil Giftgasentwicklung vermieden werden und wir als Vorbild wirken wollen. Ein Gang nach Canossa …

Unsere Strassenkinder können den Tod hinausschieben. Sie jubeln – trotz Haiti:

 

https://vimeo.com/195443798 Wir jubeln erst recht

https://vimeo.com/195454267 Die es wissen werden beklatscht

https://vimeo.com/195457230 Wie Strassenkinder in Haiti klatschen und klopfen

https://vimeo.com/195460311 ESMONO-Lied der Kleinen

 

 

 

Lesen und Schreiben ist immer noch besser, das lernen die Kinder wenigstens richtig!  

Doch Lesen und Schreiben allein genügt nicht zum Überleben. Seit 2010. Hilfst Du mit?

Pro-Esmono

Ein Leser schreibt: „Ihre Berichte sind wohl die einzigen aktuellen sowie glaubwürdigen überhaupt, welche zur Zeit zu bekommen sind. Herzlichen Dank dafür!“

Ein anderer Leser: „Ich finde den Otto Hegnauer seit Jahren eine Wucht… beeindruckend!“

Und Otti kontert: Die Wucht sind die haitischen Mitarbeiter. Und eben das Zauberwort: Motivation!

Gerontologieblog der Universität und Stadt Zürich

Rückspiegel

 https://www.facebook.com/ESMONO/

Hilfe an SOGEBANK Haiti Kto. 17-1103-863-6, oder

Pro Esmono, Zürcher Kantonalbank Kto.1100-05239615, IBAN CH52 0070 0110 0052 3961 5, SWIZKBKCHZZ80A.

Bitte für Katastrophenhilfe Beiwort DIREKTHILFE. Danke!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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