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Zum Sitzen, nicht zum Sitzen bleiben

Schulhausvorplatz2

Europäische Schulmöbel sind zu gross für haitisch überfüllte Schulen, die Plätze sind erstmals kostenlos und von jung bis alt begehrt, denn die Eltern waren ja auch nie in einer Schule und möchten doch so gern Lesen und Schreiben lernen, und vielleicht gar etwas Rechnen. Mutmasslich haben jetzt NOCH mehr Platz im engen Gemäuer, NOCH mehr als 250 (indessen sind es 350). Ob die sogar eine bezahlte Arbeit finden? Mit Wenigem im Kopf geht das jedenfalls besser als mit einem leeren Schädel.

Es ist gerade Karnaval. Die Regierung hat, dass anstelle der drei üblichen Tage einwöchige Ferien gelten. Die ESMONOIANER haben das nicht angenommen, sie wissen, was sie versäumen. Und werden nach drei Tagen schon wieder antreten, dem sagt man „Motivation“!

Der Schreiner nutzt diese letzte Gelegenheit, dem Haus angepasste Möbel zu verpassen. Ohne Maschinen, mit Säge und Hammer, wie es sich in Haiti gehört. Und Möbel dienen schliesslich zum Sitzen, nicht zum Sitzen bleiben!

Aber die Regierung hat „zurückverfügt“. Schon am Dienstag, dem 2. Tag mittags, infolge schweren Unfalls durch gebrochenes Hochspannungskabel, 15 Tote, 60 Verletzte, Abbruch von Ferien und Karnaval, dreitägige Staatstrauer. Wie es mit ESMONO weitergeht, werden wir sehen.

  Der Schreiner zimmert Möbeli, die aus Europa geschenkten sind zu gross

So findet ein Mehrfaches von Schülern Platz

 Man hätte das auch billiger haben können …

Für Möbel braucht’s nur einen Schreiner

 Schulmöbelpotpourri

 Schulmöbel und Schulboden

 Schweizer brauchen Platz, sogar Schulmöbel

  Es Dach überem Chopf

Spenden an Pro Esmono, Zürcher Kantonalbank, Kto.1100-05239615, IBAN CH52 0070 0110 0052 3961 5, SWIFT ZKBKCHZZ80A. Danke!

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